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Wir begleiten Sie dabei, finanzielle Unsicherheiten zu verstehen und Schritt für Schritt neue Perspektiven zu entwickeln.

Lernprogramm für finanzielle Klarheit

Finanzieller Stress entsteht selten durch mangelndes Wissen allein. Es ist die Art, wie wir mit Geld umgehen, die den Unterschied macht. Unser Programm verbindet praktische Finanzbildung mit psychologischen Ansätzen, damit du deine Beziehung zum Geld nachhaltig verändern kannst.

Über 16 Wochen entwickelst du Schritt für Schritt neue Gewohnheiten und lernst Methoden kennen, die wirklich funktionieren – ohne unrealistische Versprechungen oder komplizierte Theorien.

Nächster Start: September 2025
Teilnehmer beim Arbeiten an ihren Finanzplänen

Dein Weg zu finanzieller Stabilität

Das Programm ist in vier aufeinander aufbauende Module gegliedert. Jedes Modul dauert vier Wochen und kombiniert theoretisches Wissen mit praktischen Übungen, die du direkt in deinem Alltag anwenden kannst.

Modul 1 – Wochen 1-4

Finanzielle Bestandsaufnahme

Bevor du etwas ändern kannst, musst du wissen, wo du stehst. In diesem Modul lernst du, deine aktuelle Situation ehrlich zu analysieren – ohne Bewertung oder Scham.

  • Erstelle eine vollständige Übersicht über deine Einnahmen und Ausgaben
  • Erkenne versteckte Geldmuster und emotionale Auslöser
  • Entwickle ein System zur täglichen Ausgabenverfolgung
  • Identifiziere deine drei größten finanziellen Stressquellen
Modul 2 – Wochen 5-8

Psychologie des Geldverhaltens

Warum gibst du Geld aus, obwohl du es nicht willst? Hier entdeckst du die psychologischen Mechanismen hinter deinen Finanzentscheidungen und lernst, bewusster zu handeln.

  • Verstehe deine persönliche Geldgeschichte und Prägungen
  • Erkenne impulsive Kauftrigger und entwickle Gegenstrategien
  • Baue gesunde Puffer für emotionale Situationen auf
  • Lerne Techniken zur Stressreduktion bei Finanzthemen
Modul 3 – Wochen 9-12

Praktische Finanzplanung

Jetzt wird es konkret. Du entwickelst deinen individuellen Finanzplan, der zu deinem Leben passt – nicht zu einem theoretischen Ideal.

  • Erstelle ein realistisches Budget mit Flexibilität
  • Richte automatische Systeme für Sparen und Rechnungen ein
  • Baue einen Notfallfonds auf, der Sicherheit gibt
  • Plane größere Ausgaben, ohne in Stress zu geraten
Modul 4 – Wochen 13-16

Langfristige Stabilität

Die letzten Wochen konzentrieren sich darauf, deine neuen Gewohnheiten zu festigen und einen Plan für die Zukunft zu entwickeln.

  • Entwickle Strategien gegen Rückfälle in alte Muster
  • Lerne, mit unerwarteten finanziellen Herausforderungen umzugehen
  • Erstelle einen 12-Monats-Finanzplan mit realistischen Zielen
  • Baue ein Support-System auf, das dich langfristig stärkt

Geschichten aus dem Programm

Portrait von Saskia Weber

Saskia Weber

Teilnehmerin 2024

Vorher

Jeden Monat landete ich im Minus. Ständig kam irgendwas dazwischen – eine Autoreparatur, Geburtstagsgeschenke, Notfälle. Ich hatte keine Ahnung, wo mein Geld blieb.

Durchbruch

Modul 2 war der Wendepunkt. Als ich erkannte, dass ich immer dann einkaufen ging, wenn ich gestresst war, ergab plötzlich alles Sinn. Einkaufen war meine Stressbewältigung.

Heute

Ich habe zum ersten Mal einen Puffer auf dem Konto. Nicht viel, aber genug, dass ich nachts wieder schlafen kann. Das Gefühl ist unbezahlbar.

Portrait von Lena Hoffmann

Lena Hoffmann

Teilnehmerin 2024

Vorher

Ich hatte drei Kreditkarten und verlor komplett den Überblick. Rechnungen öffnete ich erst Wochen später. Die Angst vor Geld lähmte mich völlig.

Durchbruch

Die Woche, in der wir über Schuld und Scham gesprochen haben, veränderte alles. Ich war nicht die Einzige! Das erste Mal traute ich mich, ehrlich auf meine Zahlen zu schauen.

Heute

Zwei Kreditkarten sind weg. Die dritte zahle ich ab – nicht schnell, aber stetig. Ich habe einen Plan und halte mich daran. Das gibt mir so viel Kontrolle zurück.

Portrait von Antonia Schmitz

Antonia Schmitz

Teilnehmerin 2024

Vorher

Ich verdiente gut, aber irgendwie war am Monatsende trotzdem nichts übrig. Sparen? Unmöglich. Ich dachte, ich bin einfach schlecht mit Geld.

Durchbruch

Als ich meine Ausgaben der letzten drei Monate analysierte, sah ich es schwarz auf weiß: Fast 400 Euro für Essen zum Mitnehmen. Ich war schockiert, aber endlich wusste ich, was ich ändern konnte.

Heute

Ich spare jetzt jeden Monat – nicht viel, etwa 150 Euro. Aber es ist ein Anfang. Und ich koche wieder mehr, was nicht nur günstiger ist, sondern mir auch Spaß macht.

So funktioniert das Programm im Alltag

Theorie ist wichtig, aber ohne praktische Umsetzung ändert sich nichts. Hier sind konkrete Schritte, die du im Programm lernst und die wirklich einen Unterschied machen.

1

Die 24-Stunden-Regel bei Impulskäufen

Wenn du etwas kaufen willst, das nicht auf deiner Liste steht, warte 24 Stunden. Notiere dir den Artikel und den Preis. Am nächsten Tag schaust du noch einmal drauf.

Diese einfache Regel verhindert viele unnötige Ausgaben. Du wirst überrascht sein, wie oft du nach einem Tag merkst, dass du den Artikel gar nicht mehr brauchst. Bei größeren Anschaffungen kannst du die Wartezeit auf eine Woche verlängern.

Praxis-Tipp

Erstelle einen Ordner in deinem Smartphone mit Screenshots von Dingen, die du kaufen willst. Nach einer Woche löschst du alles, was du nicht mehr brauchst. Das gibt ein richtig gutes Gefühl.

2

Der wöchentliche Geld-Check-in

Jeden Sonntag nimmst du dir 15 Minuten Zeit. Du schaust auf deine Konten, checkst deine Ausgaben der letzten Woche und planst die kommende Woche. Das wars.

Diese Routine hört sich simpel an, ist aber unglaublich kraftvoll. Du verlierst nie wieder den Überblick und schlechte Überraschungen gehören der Vergangenheit an. Du entwickelst ein Gespür für deinen Finanzrhythmus.

Praxis-Tipp

Mach dir deinen Check-in so angenehm wie möglich. Eine Tasse Tee, ruhige Musik – was immer dir hilft, entspannt zu bleiben. Geld sollte kein Stressthema mehr sein.

3

Das Drei-Konten-System

Du brauchst drei einfache Konten: ein Alltagskonto für laufende Ausgaben, ein Sparkonto für Notfälle und ein Spaßkonto für Dinge, die Freude machen. Sobald Geld reinkommt, verteilst du es automatisch.

Dieser Ansatz nimmt dir Entscheidungsstress ab. Du weißt immer genau, welches Geld wofür da ist. Keine Schuldgefühle mehr beim Ausgeben und gleichzeitig baust du automatisch Rücklagen auf.

Praxis-Tipp

Fang klein an. Auch wenn du nur 10 Euro pro Woche auf dein Notfallkonto legst – es summiert sich. Nach drei Monaten hast du schon über 120 Euro Puffer. Das beruhigt enorm.

4

Emotionale Ausgaben erkennen

Führe eine Woche lang ein Gefühls-Tagebuch zu deinen Ausgaben. Notiere bei jeder Ausgabe, wie du dich vorher gefühlt hast: gestresst, glücklich, gelangweilt, traurig?

Nach einer Woche siehst du Muster. Vielleicht kaufst du immer dann ein, wenn du müde bist. Oder du bestellst Essen, wenn du dich einsam fühlst. Diese Erkenntnis ist Gold wert, weil du dann alternative Strategien entwickeln kannst.

Praxis-Tipp

Sobald du deine Trigger kennst, erstelle eine Liste mit Alternativen: Spaziergang statt Shopping, Freund anrufen statt Essen bestellen. Es geht nicht darum, Bedürfnisse zu unterdrücken, sondern sie anders zu erfüllen.

Bereit für deinen Start?

Das nächste Programm startet im September 2025. Die Plätze sind auf 20 Teilnehmer begrenzt, damit wir genug Zeit für individuelle Fragen haben. Anmeldungen sind ab Juli möglich.

Dauer

16 Wochen

Format

Online & flexibel

Start

September 2025

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